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Statistik der Unfallversicherung UVG

Die Unfallstatistik UVG 2008 ist erschienen


Leicht weniger Unfälle im Jahr 2007

Gegenüber dem Vorjahr sind die Unfälle im Jahr 2007 um 1,3 Prozent auf 734 000 zurückgegangen. Dies zeigt die heute veröffentlichte Statistik der Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG, welche die Daten der 38 Schweizer Unfallversicherer umfasst. Wegen der zunehmenden Erwerbstätigkeit der Frauen beziehen diese immer mehr Versicherungsleistungen.

Im Jahr 2007 sind in der Unfallversicherung (UVG) 734 000 Fälle registriert worden. Dies sind 10 000 Fälle oder 1,3 Prozent weniger als im Jahr 2006. Trotz Zunahme der Erwerbstätigen um 2,5 Prozent (gemäss Bundesamt für Statistik) blieb die Zahl der 2007 registrierten Berufsunfälle mit 263 000 nahezu gleich hoch wie im Vorjahr (+0,2 Prozent). Die Zahl der Freizeitunfälle hat sogar leicht abgenommen. Mit 458 000 Fällen sind 1,4 Prozent weniger zu verzeichnen als im Vorjahr. Wegen der guten Wirtschaftslage mit rückläufiger Zahl der Stellensuchenden ist im Jahr 2007 auch die Zahl der Fälle in der Unfallversicherung für Arbeitslose deutlich um 21,9 Prozent auf 13 000 zurückgegangen.

Starker Rückgang bei den Rentenkosten
Zu den Kosten der Unfälle liegen die Zahlen des Jahres 2006 vor. Die Kosten sind mit 3,9 Milliarden Franken um rund 400 Millionen Franken niedriger als im Jahr 2005. Der starke Rückgang ist hauptsächlich auf die Rentenkosten zurückzuführen. Diese sind um 300 Millionen Franken auf 1 Milliarde Franken gesunken. Für den Rückgang sind mehrere Ursachen verantwortlich. Einerseits begünstigt die gute Wirtschaftslage die Wiedereingliederung von Verunfallten in den Arbeitsprozess, so dass weniger Invalidenrenten gesprochen werden müssen. Andererseits wird dem Case Management der Unfallversicherer allen voran der Suva als grösstem UVG-Versicherer eine positive Wirkung zugeschrieben.

3,7 Millionen Vollbeschäftigte mit 226 Milliarden Franken Lohn
Gemäss Statistik der 38 Schweizer Unfallversicherer waren im Jahr 2006 knapp 3,7 Millionen Vollbeschäftigte mit einer Lohnsumme von 226 Milliarden Franken und 0,2 Millionen Stellensuchende mit Taggeldern der Arbeitslosenversicherung von 3,9 Milliarden Franken obligatorisch gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert. Die Nettoprämien betrugen knapp 4,9 Milliarden Franken.

Bedeutung der Frauen nimmt weiter zu
Bei Einführung der obligatorischen Unfallversicherung UVG im Jahr 1984 entfielen nur gerade 12 Prozent der Versicherungsleistungen auf Frauen. Im Vergleich zu den Männern war neben einer niedrigeren Unfallhäufigkeit und tieferen Löhnen vor allem die unterdurchschnittliche Erwerbstätigkeit dafür massgebend. Die Erwerbstätigkeit der Frauen hat seit 1984 kontinuierlich zugenommen. Im Jahr 2006 entfielen bereits über 25 Prozent der Versicherungsleistungen auf Frauen. Bei der Zahl der Freizeitunfälle betrug der Anteil der Frauen sogar 37 Prozent.

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Letzte Aktualisierung: 23.06.2008